der gekaufte akademische Titel

“Die Ashwood University gilt als eine jener Titelmühlen, die vermeintlich akademische Grade verleihen, im Großen und Ganzen aber nur aus einer adrett aufgemachten Internetseite und einem Bankkonto bestehen.”[spiegel] Wieso studiere ich überhaupt noch?

BAföG-Erhöhung geplant

Na Zeit wirds ja. Nun soll sie endlich mal kommen die Bafög-Erhöhung. Die Bafög-Erhöhung soll dabei 10 Prozent betragen und bis 2009 in zwei Schritten vollzogen werden. Bisher betrug der Höchstsatz beim Bafög 585 Euro. Ich glaube da hat eine Hartz-IV-Empfänger mehr, zumal wenn man bedenkt das vom Bafög die Studiengebühren und die Krankenkassenbeiträge entrichtet werden müssen. Nun hat sich Bildungsministerin Annette Schavan endlich mal durchgerungen diesen wichtigen Schritt für Studenten zu gehen und steht zur Zeit mit dem Finanzminister in Verhandlungen wie die Bafög-Erhöhung durchsetzbar ist. Auch die Einkommensgrenzen für Eltern sollen dabei um 8 Prozent angehoben werden. Die Bafög-Erhöhung ist durch die gute konjunkturelle Lage in Deutschland ein Stück näher gerückt.

Klage gegen Studiengebühren

In Bayern ist jetzt eine Klage gegen Studiengebühren und das Studiengebührengesetz beim Verfassungsgericht eingereicht worden. Zu der Klage gegen Studiengebühren haben sich Studenten, Parteigruppen, Einzelpersonen und Gewerkschaften zu einem Bündnis zusammengeschlossen. Auch der ABS ruft zur Unterstützung der Klage gegen Studiengebühren auf. 

via: gegen-hartz.de

Was passiert mit deinen Studiengebühren

Dieser Frage geht eine neue Umfrage zu Studiengebühren nach. Dabei wurden 1000 Studierende in Bayern, Baden Würtemberg und Nordrhein-Westfalen befragt. Und was kam raus bei dieser Umfrage. Wenig erstaunlich finde ich, dass sich 83 Prozent der Befragten bezweifeln das die Studiengebühren einer Verbesserung der Lehre dienen. Es gab dazu je schon einiges zu berichten wie Hochschulen die Studiengebühren einsetzen.

Weiterhin finden 84 Prozent der befragten Studenten sich unzureichend von ihrer Hochschule über den Einsatz der Studiengebühren informiert. Daraus resultiert, dass sich 90 Prozent für eine größere Mitsprache über die Verwendung  der Studiengebühren einsetzen. Auch finde ich interessant das immerhin noch 67 Prozent der Studenten die Studiengebühren generell ablehnen. Doch 62 Prozent glauben auch, dass durch Studiengebühren die Lehre an den Hochschulen verbessert werden kann.
Unter www.unicheck.de kann man über den Einsatz der Studiengebühren an seiner Hochschule abstimmen. In der Selbstdarstellung heißt es:

Unicheck.de ist das erste Online-Portal, auf dem Studierende darüber abstimmen können, wo Ihre Studiengebühren investiert werden sollen. Auf Unicheck kann jeder Student das Service- und Lehrangebot seiner Hochschule bewerten und im Detail kommentieren.

Auf unicheck finden sich auch die Ergebnisse der Umfrage.

Studiengebühren-Boykott in Baden-Württemberg gescheitert

Nachdem die Studierenden in Baden-Württemberg ein Boykott gegen die Studiengebühren gestartet hatten steht nun fest, der Boykott ist gescheitert. Die Studierenden sollten ihre Studiengebühren auf ein Treuhandkonto einzahlen. Wenn eine genügend große Anzahl von Studierenden mitgemacht hätte (25 Prozent aller eingeschriebener Studenten), wären die eingezahlten Studiengebühren nicht an die Unis überwiesen worden. Dazu kam es nun nicht, da zu wenige Studenten sich an dem Studiengebühren-Boykott beteiligten.

Schade…

Wo bleiben die Studenten in Baden-Württemberg?

Nachdem in Baden-Würtemberg Studiengebühren eingeführt wurden bleiben nun die Studenten weg. Dies ergab eine Anhörung von Studentenvertreter sowie Experten aus ganz Baden-Württemberg. Die Anhörung ergab einige Erkenntnisse wie z.B. das weniger Einnahmen durch die Studiengebühren zustande kamen als angenommen. Nur 65 Prozent der Studierenden bezahlen die Studiengebühr von 500 Euro pro Semester. Der Rest der Studierenden ist von Studiengebühren befreit oder beurlaubt.

Doch viel Studenten weichen bei 500 Euro Studiengebühren nicht auf andere Bundesländer aus sondern auf die Schweiz und Österreich. Die Uni Tübingen verlor schätzungsweise im Sommersemester schon 3000 Studenten durch die Studiengebühren.

Eine weiter Erkenntnis ist, dass die Studiengebühren nur zu rund 55 bis 65 Prozent für die Lehre und Forschung verwendet werden.

via: pz-news

So werden Studiengebühren zweckentfremdet

Was kann man mit Studiengebühren nicht alles machen? Eigentlich sollen Studiengebühren ja für die Lehre benutzt werden, doch es gibt auch andere Möglichkeiten Studiengebühren zu verprassen.  Man kann Haushaltslöcher damit stopfen wie es laut Tagesspiegel in der FH Hildesheim/Göttingen geschehen ist. Dort wurden die Studiengebühren dazu genutzt ein 300.000 Euro großes Haushaltsloch zu stopfen. Die Universität Düsseldorf soll Studiengebühren für Marketingkonzepte zweckentfremdet haben.
Doch mit Studiengebühren kann man noch ganz andere Dinge machen wie man im Spiegel nachlesen kann.

BAföG Bericht erschienen

Nach dem neuen BAföG-Bericht haben im Jahre 2005 345.000 Studenten BAföG erhalten. Die Förderquote bei Studenten liegt bei 25,1 Prozent. Nicht sehr viel wie ich meine. und der Grossteil wird sich sicherlich seinen Anspruch auf BAföG durch eine vorangegangene Ausbildung und Arbeit (dann bekommt man elternunabhängiges BAföG) erwirkt haben. Ich persönlich kenne keinen einzigen Studenten der reguläres BAföG bezieht, wenn nur elternunabhängiges BAföG.

Die Ausgaben für BAfög sind auch gestiegen. Dem BAföG-Bericht nach von 2003 bis 2005 um rund 200 Millionen Euro, auf insgesamt 2,2 Milliarden Euro. Das durchschnittliche BAföG-Einkommen bei Studenten liegt bei 375 Euro.

Wer den BAföG-Bericht lesen möchten kann ihn sich hier (pdf) runterladen.

Studiengebühren – viel Geld zum Verteilen

Studiengebühren sollen in die Lehre fließen hört man ja immer. Dem ist wohl nicht so. In Baden Württemberg werden ab dem Sommersemester 2007 Studiengebühren erhoben und bevor das Geld überhaupt schon eingenommen ist, wird schon heftig über dessen Verwendung gestritten. Da geht es z.B. um Heizkosten und wie man durch Tricksereien die Studiengebühren für den recht löcherigen Etat verwendet. Ulm und Mannheim wollen diesem Beispiel wahrscheinlich auch folgen und schon ist eine schöne Diskussion um die Verwendung von Studiengebühren entbrannt … Spiegel Online hat sich des Themas in einem Artikel mit dem Titel “Ab durch den Kamin mit den Euros“angenommen.

BAfög wird erhöht

BAfög-Empfänger mit Kinder dürfen sich freuen. Ab dem Wintersemester 2007/2008 erhalten Sie mehr Bafög-Geld, in Höhe von 113 Euro für die Kinderbetreuung. Dann werden noch die Freigrenzen für Einkommen aus Nebenjobs erhöht. Diese Erhöhung kommt allen Bafög-Empfängern zu Gute. Der Freibetrag wird von derzeitigen 350 Euro auf 400 Euro erhöht.  Einen kleinen Wermutstropfen hat die Erhöhung des BAfögs für BAfög-Empfänger mit Kindern. Nach einer Übergangszeit entfällt der Teilerlass der Darlehensschuld für diese Bafög-Empfänger.

weitere Informationen zum Bafög findet man auf BAfög-BMBF

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