Archiv   März, 2007

Studiengebühren-Boykott in Baden-Württemberg gescheitert

Nachdem die Studierenden in Baden-Württemberg ein Boykott gegen die Studiengebühren gestartet hatten steht nun fest, der Boykott ist gescheitert. Die Studierenden sollten ihre Studiengebühren auf ein Treuhandkonto einzahlen. Wenn eine genügend große Anzahl von Studierenden mitgemacht hätte (25 Prozent aller eingeschriebener Studenten), wären die eingezahlten Studiengebühren nicht an die Unis überwiesen worden. Dazu kam es nun nicht, da zu wenige Studenten sich an dem Studiengebühren-Boykott beteiligten.

Schade…

Wo bleiben die Studenten in Baden-Württemberg?

Nachdem in Baden-Würtemberg Studiengebühren eingeführt wurden bleiben nun die Studenten weg. Dies ergab eine Anhörung von Studentenvertreter sowie Experten aus ganz Baden-Württemberg. Die Anhörung ergab einige Erkenntnisse wie z.B. das weniger Einnahmen durch die Studiengebühren zustande kamen als angenommen. Nur 65 Prozent der Studierenden bezahlen die Studiengebühr von 500 Euro pro Semester. Der Rest der Studierenden ist von Studiengebühren befreit oder beurlaubt.

Doch viel Studenten weichen bei 500 Euro Studiengebühren nicht auf andere Bundesländer aus sondern auf die Schweiz und Österreich. Die Uni Tübingen verlor schätzungsweise im Sommersemester schon 3000 Studenten durch die Studiengebühren.

Eine weiter Erkenntnis ist, dass die Studiengebühren nur zu rund 55 bis 65 Prozent für die Lehre und Forschung verwendet werden.

via: pz-news

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