einheitliche Studiengebühren ab WiSe 07/08 im Saarland

Im Saarland wird es ab dem Wintersemester 2007/08 an den vier staatlichen Hochschulen, der Universität des Saarlandes (UdS), der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW), der Hochschule für Musik Saar (HFM) und der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK) einheitliche Studiengebühren geben. Darauf haben sich die saarländischen Hochschulleitungen geeinigt.

Grundlage der Einigung ist ein Stufenmodell. Es sieht vor, dass von den Studierenden im ersten und zweiten Hochschulsemester 300 Euro Studiengebühren pro Semester erhoben werden, von den übrigen Studierenden 500 Euro pro Semester.

Durch die Gebührendifferenzierung sollen die Studierenden in der Eingangsphase bei der Studienwahl und möglicher Neuorientierung unterstützt werden. Im Hinblick auf die individuelle Lebensgestaltung ist es geboten, dass ein Studienfachwechsel – wenn überhaupt – so früh wie möglich erfolgt: Dem trägt das Stufenmodell in besonderer Weise Rechnung.

Durch die Einführung von Studiengebühren werden die saarländischen Hochschulen die Lehr- und Lernbedingungen für die Studierenden entscheidend verbessern können. Selbst wenn man 20 Prozent für einen durch die Hochschulen zu finanzierenden Ausfallfonds sowie die anfallenden Verwaltungskosten in Rechnung stellt, bleiben den Hochschulen auf der Basis der derzeitigen Studierendenzahl zur Verbesserung der Studienbedingungen knapp 14 Mio. Euro jährlich mehr. Die zusätzlichen Einnahmen verteilen sich in etwa wie folgt: Universität 11 Mio. Euro, HTW 2,5 Mio. Euro. Die beiden künstlerischen Hochschulen kommen zusammen auf fast eine halbe Million Euro.

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